Projekt Details
| Standort | Coesfeld |
| Bauherr | Stadt Coesfeld |
| Verfahrensart | Wettbewerb |
| Jahr | 2022 |
Der Schulhof wir nach Westen durch den dreigeschossigen Neubau gefasst.
Ein überdachter Freibereich mit den Eingängen ist dem Neubau vorgelagert. Der Pausenhof erhält einen zusätzlichen wettergeschützten Aufenthaltsbereich.
Zur Verbesserung des Kleinklimas und durchaus auch als Gestaltungselement soll das Vordach mit intensiver Begrünung auch der angrenzenden Fassade versehen werden.
Die Fassade soll nachhaltig und wartungsarm eine helle Ziegelverblendung erhalten. Für das Bestandsgebäude wird eine energetisch sanierte Fassade mit vorgehängten Ziegelschindeln vorgeschlagen.
Die gewünschte Lüftungszentrale wird in das Gebäude integriert, sodass die Kanalwege kurz bleiben und die Luftverteilung effektiv entlang der Flurwand erfolgen kann. Auf eine aufwändige Unterkellerung wird verzichtet und die Dachfläche bleibt frei von Lüftungsaggregaten. Auf diese Weise kann die Photovoltaikanlage die komplette Dachfläche in Anspruch nehmen.
Der Neubau wird in zwei Brandabschnitte (< 400qm) geteilt. Somit können die Flurzonen frei bespielt und ein attraktives Angebot für offene Differenzierungs-, Lern- und Aufenthaltsbereiche ermöglicht werden. Alle Differenzierungsbereiche weisen eine attraktive Belichtungssituation auf, sind hell und offen konzipiert.
Der große Musikraum kann autark für externe Veranstaltungen sehr gut genutzt werden. Die Sanitäranlagen können mitgenutzt werden und der Vorbereitungsraum steht als Backstage-Bereich zur Verfügung. Einen zusätzlichen Abstellraum haben wir hier angeordnet.
Das Erdgeschoss im Bestandsbau ist zu niedrig. Die Raumhöhen im Neubau werden optimiert. Der dadurch notwendige Höhenversatz zwischen Alt- und Neubau wird durch ergänzende Stufen im Bestandstreppenhaus und durch die Konzeptionierung des Aufzuges als Durchlader barrierefrei überwunden. Auch das Kellergeschoss des Bestandbaus kann an den Aufzug angeschlossen werden.